Robotik an der Uni Bonn – Mein Betriebspraktikum

Ich habe mein zweiwöchiges Betriebspraktikum, dass für alle Schüler der EF vorgesehen ist, an der Universität Bonn im Institut für Informatik absolviert. Der Fachbereich, in dem ich gearbeitet habe, war die Robotik. Dort habe ich einiges gelernt und konnte vor allem auch selbst aktiv werden. Mein Praktikumsalltag lief meist ähnlich ab. Ich habe mein Praktikum gemeinsam mit drei anderen Schülern aus meiner Stufe verbracht, mit denen ich auch morgens gemeinsam zur Universität Bonn gefahren bin. Hier nun ein typischer Tagesablauf:

Wir betreten gegen 8.45 Uhr das Gebäude und gehen als Erstes zum Büro unseres Praktikumsleiters, Herr Dr. Nils Goerke, um ihn zu begrüßen. Gemeinsam gehen wir nun zum Raum am Ende des Ganges, der tatsächlich extra für Praktikanten angelegt wurde. Zuerst hält Dr. Goerke einen kleinen Vortrag, um uns neue Themen zu erklären, die wir später noch brauchen werden. Er nennt uns etwa neue Befehle und Programmierelemente, mit denen wir arbeiten sollen. Dann stellt er uns die neue, große Aufgabe für den Tag. Dr. Goerke gibt uns noch ein paar Tipps, lässt uns dann aber erstmal alleine überlegen. Jeder von uns arbeitet an einem eigenen Rechner und schreibt sein eigenes Programm, doch können wir uns die ganze Zeit gegenseitig helfen und gemeinsam ein Konzept entwickeln. Auch wenn wir manchmal einfach nicht weiter kommen, hilft Herr Dr. Goerke uns gerne, um Fehler zu beheben und das Programm zu ergänzen.

Gegen Mittag legen wir eine kleine Pause ein. Im Gebäude gibt es zwar keine eigene Kantine, aber zumindest eine kleine Küche, in der wir zu Mittag essen können.

Anschließend machen wir uns wieder an die Arbeit. Wenn unser Programm im Simulator funktioniert, können wir es am echten Roboter testen. Mithilfe eines USB-Sticks spielen wir das Programm auf den Laptop, der am Roboter befestigt ist. Wenn wir den Roboter starten und das Programm ausführen, müssen wir die ganze Zeit aufpassen, dass der Roboter bei Fehlfunktionen nicht gegen die Wand fährt und beschädigt wird. Manchmal funktioniert das Programm am realen Roboter direkt, doch meistens erkennt man erst dann Probleme, die bisher noch nicht aufgetreten sind. Dann muss man sich wieder an den Computer setzen, um die Fehler zu suchen und zu beheben. Wenn uns das letztendlich gelingt und der Roboter das Programm einwandfrei ausführt, präsentieren wir es schließlich Dr. Goerke. Da unser Arbeitstag nun so gut wie beendet ist, räumen wir nur noch unseren Arbeitsplatz auf und verabschieden uns, bevor wir nachhause fahren.

Das Praktikum war eine tolle Erfahrung für mich und hat mir viele spannende Einblicke in die Robotik ermöglicht.

David Schlicht, EF.

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