Die Lüttichfahrt 2018

Am letzten Aprilwochenende fand für die Siebtklässler, die Französisch als zweite Fremdsprache gewählt haben, in diesem Jahr zum zweiten Mal die zweitägige Fahrt nach Lüttich (Belgien) statt.

Als wir Freitagmorgen, nach zwei Stunden Fahrt, in Lüttich ankamen, stellten wir unser Gepäck in der Jugendherberge ab und dann ging es direkt mit unserer tollen Lüttich-Rallye los. Wir bekamen einige Anweisungen und durften uns dann frei in der Stadt bewegen. Manche Gruppen haben sich zuerst ein Mittagessen geholt, aber unsere Gruppe startete direkt mit dem Quiz. Wir beantworteten Fragen zur Stadt und besuchten dafür viele Sehenswürdigkeiten und befragten Passanten.

Nach gefühlt kurzer Zeit trafen wir uns erneut mit den Lehrern zur Kontrolle am Startpunkt, der Place St. Lambert. Dort vereinbarten wir eine neue Uhrzeit und einen neuen Treffpunkt, an dem die Rallye enden sollte. Erstmal holten wir uns nun ein leckeres Mittagessen, von einem der vielen Imbisse, die Lüttich zu bieten hat, dann machten wir uns auf den Weg zur „Montagne de Bueren“, der womöglich längsten Treppe Europas. 374 Stufen! Als wir mit ein paar anderen Gruppen oben ankamen, waren wir vollkommen erschöpft, doch dann sahen wir den gigantischen Ausblick. Wir waren höher, als die höchsten Hochhäuser von Lüttich. Erstmal machten wir ein paar tolle Fotos und beantworteten die Fragen zur Treppe, dann traten wir den mühsamen Abstieg an.

Unten angekommen liefen wir schnell zur „Place de la Cathédrale“, unserem Treffpunkt. Dort gönnten wir uns eine kurze Verschnaufpause, bevor wir weiter zur Jugendherberge liefen. Hier verbrachten wir den Rest der Zeit damit im Innenhof der Jugendherberge Tischtennis zu spielen und die, die Lust hatten, spielten mit den Lehrern noch Boules, im Französischen auch als Pétanque bekannt.

Als es dunkel wurde unternahmen einige Schüler und Lehrer noch eine tolle Nachtwanderung. Lüttich bei Nacht mit den ganzen Lichtern und verwinkelten Gassen sah wunderschön aus.

Am nächsten Morgen frühstückten wir verschlafen, räumten unsere Zimmer und dann ging es auch schon mit der geplanten Wanderung los, die wir diesmal alle zusammen machten. Wir erklommen ein paar steile Berge, benutzten coole Geheimwege und stiegen viele Treppen hinauf. Oben angekommen machten wir auf einer großen Wiese völlig erschöpft eine kurze Pause. Nachdem wir uns ausgeruht hatten, genossen wir den Ausblick.

Wir stiegen viele Treppen hinab und kämpften uns durch Unterholz. Nach einer gefühlten Ewigkeit kamen wir endlich am Fuß der beeindruckenden „Montagne de Bueren“ an. Von da aus bestiegen die wenigen Schüler, die noch Kraft hatten, die Treppe und die anderen erkundeten in kleinen Gruppen nochmal die Stadt, wo wir uns auch ein Mittagessen kauften.

Danach beeilten wir uns wieder zur Treppe zu kommen, denn da machten wir ein Gruppenfoto und dann marschierten wir los zur Maas, dem Fluss, der durch Lüttich fließt. An der Uferpromenade stiegen wir alle in ein Boot und machten eine kleine Bootstour, die uns zu einer schönen Insel brachte. Dort veranstalteten wir ein leckeres Picknick mit französischen und belgischen Leckereien wie Waffeln. Diejenigen, die wollten, gingen dann mit einem Teil der Lehrer zum Rand der Insel und liefen auf einem Steg im Wasser zu einer riesigen Fontäne.

Als wir später alle völlig erschöpft, aber fröhlich, aufs Boot stiegen, war es auch schon wieder Zeit für die Heimreise. Wir schnappten uns unser Gepäck in der Jugendherberge und stiegen ein wenig wehmütig in den Bus, der uns wieder nach Hause brachte.

Greta, Klasse 7.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.